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Französisch

gesprochen in: Frankreich, Belgien, Schweiz, Luxemburg, Monaco, Kanada, weiten Teilen Nord-, West- und Zentralafrikas, Ozeaniens, in der Karibik, teilweise in Südostasien, Inselgruppen im Indischem Ozean.

Sprecher: Französisch gilt als Weltsprache, da es von weit über 100 Millionen Sprechern auf allen Kontinenten in über 50 Ländern gesprochen wird. Zudem ist es eine der Amtssprachen der EU, Amtssprache der Afrikanischen Union und der Organisation Amerikanischer Staaten und eine der sechs Amtssprachen sowie mit Englisch alleinige Arbeitssprache der UNO. Französisch ist eine indogermanische Sprache und gehört zu den galloromanischen Sprachen, die in zwei Gruppen unterteilt werden: langues d’oïl im nördlichen Frankreich und Belgien und langues d’oc im Süden Frankreichs. Aus dem Französischen haben sich außerdem in den ehemaligen Kolonialgebieten verschiedene französisch geprägte Kreolsprachen herausgebildet. Diese werden wegen ihrer vom Standardfranzösischen stark abweichenden Struktur jedoch meist als eigene Sprachgruppe und nicht als französische Varietät angesehen.

Geschichte: Innerhalb eines Zeitraums von vier Jahrhunderten setzte sich das Lateinische gegenüber den einheimischen festlandkeltischen (= gallischen) Dialekten durch. Die Romanisierung geschah zunächst in Städten, Schulen und Verwaltungen, erst später in den abgelegenen Gebieten Galliens. Die keltischen Sprachen verschwanden nicht spurlos und es blieben vor allem Begriffe keltischer Herkunft aus der Landwirtschaft im Vulgärlatein erhalten, die auch im heutigen Französisch weiter verwendet werden. Die Franken eroberten im 5. Jahrhundert das Gebiet Galliens und prägten den französischen Wortschatz entscheidend mit. Die fränkischen Einflüsse schlugen sich nicht nur im Wortschatz nieder, sondern auch im Lautsystem sowie in der Wortstellung. Im Jahre 1634 gründete Kardinal Richelieu die bis heute bestehende Académie française, die sich mit der „Vereinheitlichung und Pflege der französischen Sprache“ beschäftigt. Seit der Dezentralisierung in den 1980er Jahren wird den Regionalsprachen sowie den Dialekten in Frankreich mehr Freiraum eingeräumt, wodurch diese eine Renaissance erfuhren. 1994 wurde in Frankreich das nach dem damaligen Kulturminister benannte Loi Toubon erlassen, ein Gesetz, das den Schutz der französischen Sprache sichern soll. So werden Anglizismen im offiziellen Sprachgebrauch bewusst vermieden.

Lehrer/innen, die bei VITA französisch unterrichten


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