Anmeldung


Sie interessieren sich für einen Kurs? Dann melden sie sich jetzt an und lassen Sie sich die Kursunterlagen unverbindlich zuschicken.

Zur ANMELDUNG

Spanisch

gesprochen in: Argentinien, Äquatorial-Guinea, Bolivien, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Puerto Rico, Spanien, Uruguay, Venezuela, Europäische Union, Mercosur, Unasur, Vereinte Nationen (UN), Afrikanische Union (AU), USA, Belize, Brasilien, Marokko, Philippinen und Westsahara.

Sprecher: Die spanische oder auch kastilische Sprache gilt als Weltsprache und gehört zum romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Sie wird von circa 447 Mio. Sprechern gesprochen (davon 388 Mio. Muttersprachler).

Geschichte: Das Spanische entwickelte sich aus einem im Grenzgebiet zwischen Cantabria, Burgos, Álava und La Rioja gesprochenen lateinischen Dialekt zur Volkssprache Kastiliens (Amtssprache war das Lateinische). Daher kommt auch der Name castellano (Kastilisch), der sich auf den geographischen Ursprung der Sprache bezieht. Die andere Bezeichnung, español (Spanisch), stammt von der mittelalterlichen lateinischen Bezeichnung Hispaniolus ab, beziehungsweise von Spaniolus (Diminutiv von „Spanisch“). Historische und sozioökonomische Entwicklungen und seine weit verbreitete Verwendung als Verkehrssprache machten das Kastilische zur Lingua franca der gesamten iberischen Halbinsel, in Koexistenz mit den anderen dort gesprochenen Sprachen: Man schätzt, dass in der Mitte des 16. Jahrhunderts bereits etwa 80% der Spanier Kastilisch sprachen. Durch die Eroberung Amerikas, das der Privatbesitz der kastilischen Krone war, breitete sich die spanische Sprache über den ganzen Kontinent aus, von Kalifornien bis Feuerland. Castellano (Kastilisch) und español (Spanisch) sind vollkommen synonyme Bezeichnungen. Vor allem in Spanien ist die Entscheidung für den einen oder anderen Begriff aber oft politisch gefärbt. Im 3. Jahrhundert v. Chr. beginnen die Römer mit der Eroberung der Iberischen Halbinsel. Zu jener Zeit werden hier unter anderem Iberisch, Keltisch, Keltiberisch, Baskisch, Tartessisch, Lusitanisch sowie vor allem in Küstenorten Punisch und Griechisch gesprochen. Seit Kaiser Augustus befindet sich die gesamte Halbinsel in römischer Hand. Durch eine starke militärische Präsenz und durch zahlreiche römische Beamte verbreitet sich die lateinische Sprache dort sehr schnell. Latein wird so zur Kultursprache, die Ursprachen werden allmählich zurückgedrängt. Nur in den westlichen Pyrenäen stößt das Lateinische auf stärkeren Widerstand, so dass die Ursprache Baskisch dort erhalten bleibt. Als die Goten im Jahr 414 in Spanien einfallen, spricht man schon auf der gesamten Halbinsel Latein mit lokaler Färbung. Obwohl die Goten für die darauffolgenden drei Jahrhunderte die Herrschaft in Spanien haben, beeinflussen sie Sprache und soziales Leben lediglich in geringem Maße. Einen tiefgehenden und dauerhafteren Einfluss auf das Spanische haben die maurischen Eroberer, die 711 von Afrika aus ihre Expansion nach Osten und Norden der Halbinsel beginnen. Sie besetzen ganz Spanien mit Ausnahme des Kantabrischen Gebirges, wo eine kleine Schar Spanier Zuflucht sucht und die spätere Rückeroberung (Reconquista-Bewegung) Spaniens organisiert. Als im Jahr 1492 diese Rückeroberung mit dem Fall von Granada abgeschlossen ist, sind schon viele arabische Elemente in das Spanische aufgenommen. Anschließend werden aber wieder einige arabische Wörter aus dem spanischen Wortschatz ausgestoßen. Nach Auswertung des Wörterbuches der Real Academia Española von 1995 enthält das heutige Spanische noch 1285 Entlehnungen aus dem Arabischen (Arabismen). In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde Kastilien zum Königreich ausgerufen und im Jahr 1085 Toledo zur Hauptstadt bestimmt. So wurde die kastilische Mundart zur Hof- und Umgangssprache des jungen Königreichs. Von sprachpolitischer Bedeutung sind die Reformen Ferdinands III. (1217–1252) und Alfons X. (1252–1282), durch die das Lateinische als Urkundensprache abgeschafft wurde und das Kastilische diese Funktion übernahm. Das Spanische, wie wir es heute kennen, ist also eine Weiterentwicklung der lateinisch-kastilischen Mundart mit toledanischer Färbung. Die erste spanische Grammatik wurde im Jahre 1492 von Nebrija verfasst. Im Jahr 1713 entstand nach französischem Vorbild die Real Academia de la Lengua, die als anerkannte Autorität in Sprachfragen gilt. Zwischen 1726 und 1739 wurde das Diccionario de Autoridades herausgegeben, im Jahr 1771 erschien die Grammatik der Akademie.

Lehrer/innen, die bei VITA spanisch unterrichten


Zum Anfang der Seite

SprachkurseFleischstraße 51Sprechstunden
Kinderkusre54290 TrierDi u. Do
Businesskurse0651 /436185510 –12 Uhr
Kulturkurseinfo@vita-sprachen.de14 –18 Uhr
Kalligrafiekursewww.vita-sprachen.de